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DNA-Herkunftstest: So funktioniert die Analyse von der Probe bis zum Ergebnis

27. Okt.
9 Min. Lesezeit

Wer die Ergebnisse eines DNA-Herkunftstests öffnet, erlebt nicht selten eine Überraschung. Regionen tauchen auf, von denen in der Familie nie die Rede war, und das Land, aus dem man sich ganz selbstverständlich herleitet, fehlt plötzlich.


DNA-Herkunftstest: So funktioniert die Analyse von der Probe bis zum Ergebnis

Genau diese Diskrepanz hat mich dazu gebracht, selbst einen Herkunftstest zu machen. Ich wollte verstehen, wie ein Labor aus ein paar Zellen der Mundschleimhaut eine Liste von Prozentwerten errechnet, die bestimmten Weltregionen zugeordnet sind.


Der Weg dorthin lässt sich Schritt für Schritt nachvollziehen: von der Probenentnahme zu Hause über den DNA-Chip im Labor bis zu den Zahlen auf dem Bildschirm. Am Ende steht die Frage, was diese Zahlen tatsächlich aussagen.


Probenentnahme zu Hause: Wangenabstrich oder Speichelröhrchen


Ein DNA-Herkunftstest ist für die Anwendung zu Hause gedacht. Das Set enthält je nach Anbieter Wattestäbchen für einen Wangenabstrich oder ein Röhrchen für eine Speichelprobe, dazu Probengefäße, eine Anleitung und eine Versandverpackung.

Beide Varianten liefern dasselbe Material: Zellen aus der Mundschleimhaut, in deren Zellkernen Ihre DNA steckt.


  • Wangenabstrich: Bei MyHeritage streichen Sie 60 Sekunden lang mit dem Stäbchen über die Innenseite der Wange. Danach brechen Sie die Spitze in ein Röhrchen mit Flüssigkeit ab und verschließen es.

  • Speichelprobe: Bei AncestryDNA spucken Sie in ein Röhrchen, bis der Speichel (nicht der Schaum) eine Markierung erreicht. Eine Stabilisierungsflüssigkeit schützt die Probe. Zu viel oder zu wenig Speichel verschiebt das Mischungsverhältnis.


Diese Sorgfalt entscheidet über die Qualität der Analyse. Ancestry rät zum Beispiel, 30 Minuten vor der Probe nichts zu essen, zu trinken, zu rauchen und keinen Kaugummi zu kauen. Ist die Probe unbrauchbar, muss ein neues Set her. Worauf es danach beim Verpacken ankommt, lesen Sie in unserem Ratgeber DNA-Probe sicher verschicken.


Was im Labor mit Ihrer DNA passiert


Für die meisten Kunden ist dieser Teil eine Blackbox. Die Probe verschwindet im Briefkasten, einige Wochen später kommt eine E-Mail mit Ergebnissen. Die Methoden dazwischen sind für Laien schwer zu durchschauen, und die Ergebnisse richtig zu deuten, ist noch schwieriger. Die einzelnen Arbeitsschritte lassen sich aber ohne Biologiestudium verstehen.


DNA freisetzen und vervielfältigen


Zuerst wird die DNA aus den Zellen gelöst. Chemische Reagenzien brechen Zell- und Kernmembranen auf, Fachleute sprechen von Lyse. Anschließend wird die DNA von Eiweißen und anderen Zellbestandteilen getrennt.


Die gewonnene Menge ist winzig. Das verbreitete Infinium-Verfahren des US-Herstellers Illumina arbeitet mit rund 200 Nanogramm DNA, also 0,0002 Milligramm. Deshalb wird das Erbgut zunächst über Nacht vervielfältigt (Ganzgenom-Amplifikation) und danach mit Enzymen in kleine Bruchstücke zerlegt.


Der DNA-Chip: Hybridisierung und Farbsignale


Herzstück der Analyse ist ein DNA-Chip, auch Microarray genannt. Auf diesem Träger sind Hunderttausende kurze DNA-Stücke fixiert, sogenannte Sonden. Jede Sonde passt zu genau einer bestimmten Stelle im menschlichen Erbgut.


Über Nacht lagern sich die DNA-Bruchstücke der Probe an die passenden Sonden an. Das funktioniert, weil sich die vier DNA-Bausteine immer paarweise verbinden: Adenin (A) mit Thymin (T), Guanin (G) mit Cytosin (C). Diesen Vorgang nennt man Hybridisierung.


Danach wird jede Sonde um genau einen Baustein verlängert, und zwar um den, der zur untersuchten Stelle Ihrer DNA passt. Dieser Baustein ist chemisch markiert und wird mit rot oder grün leuchtenden Farbstoffen angefärbt. Ein Scanner misst die Signale, eine Software übersetzt Farbe und Intensität in Ihren Genotyp an dieser Stelle. Von der DNA bis zum fertigen Genotyp-Bericht dauert das bei Illumina drei Tage.

Erst diese Messdaten verarbeiten die Algorithmen der Anbieter zu Herkunftsschätzungen.


Warum nur rund 700.000 Stellen geprüft werden


Ein Chromosomensatz des Menschen umfasst etwa 3 Milliarden DNA-Bausteine, verteilt auf 23 Chromosomen. Die meisten Körperzellen tragen zwei Sätze, einen von der Mutter und einen vom Vater.


Der allergrößte Teil davon ist bei allen Menschen gleich. Das US-amerikanische National Human Genome Research Institute (NHGRI) beziffert die Übereinstimmung zweier Genome auf durchschnittlich rund 99,6 Prozent, wenn alle Arten von Varianten berücksichtigt werden. Die oft zitierten 99,9 Prozent beziehen sich nur auf Unterschiede in einzelnen Bausteinen.


Für die Herkunft interessieren deshalb nur die Stellen, an denen sich Menschen unterscheiden. Die wichtigsten Marker heißen SNPs (Single Nucleotide Polymorphisms, gesprochen „Snips“). Gemeint sind Positionen, an denen bei mindestens einem Prozent der Bevölkerung ein anderer Baustein steht. AncestryDNA wertet nach eigenen Angaben rund 700.000 solcher Marker aus.


Ein DNA-Chip liest Ihr Erbgut dabei nicht Buchstabe für Buchstabe ab. Er sequenziert also nicht, sondern prüft gezielt bekannte Positionen. Wer auch unbekannte Varianten erfassen will, braucht eine vollständige Genomsequenzierung, ein deutlich aufwendigeres Verfahren.


Mein Ergebnis: kein Deutschland, dafür Großbritannien


Nach einigen Wochen lagen meine Ergebnisse vor. Sie bestanden aus Prozentwerten für verschiedene Regionen, fast alle in Europa. Ein Punkt verblüffte mich: Deutschland kam überhaupt nicht vor. Ich hatte einen klar überwiegenden deutschen Anteil erwartet, ergänzt um Nachbarregionen wie Österreich oder die Niederlande. Stattdessen ähnelte meine DNA am stärksten den Referenzfamilien aus Großbritannien.

Wie kommen solche Prozentwerte zustande?


Referenzpopulationen: Womit Ihre DNA verglichen wird


Labore gleichen Ihre DNA nicht mit Staaten oder Landesgrenzen ab. Sie vergleichen sie mit Referenzpopulationen: Gruppen von Menschen, deren Familien über Generationen in derselben Gegend gelebt haben. Aus deren DNA entsteht ein genetisches Profil, das für die jeweilige Region typisch ist.


Wie streng die Auswahl sein kann, zeigt 23andMe. Als Kandidat für die Referenzdaten gilt dort, wer angibt, dass alle vier Großeltern im selben Land geboren wurden. Voraussetzung ist außerdem, dass dieses Land in den vergangenen Jahrhunderten keine massive Zuwanderung erlebt hat, wie etwa Amerika oder Australien. Von eng verwandten Personen bleibt nur eine im Datensatz, und wessen DNA nicht zu den eigenen Angaben passt, wird aussortiert.


Der Umfang dieser Vergleichsdaten unterscheidet sich je nach Anbieter erheblich:

Anbieter

Referenzpersonen

Unterschiedene Populationen

Stand

AncestryDNA

über 295.000

302

Update 2026

23andMe

21.717

78

September 2025


Wie aus dem Vergleich Prozentwerte werden


23andMe legt sein Rechenverfahren offen. Vereinfacht läuft es in vier Schritten ab:

  1. Phasierung: Eine Software schätzt, welche Varianten auf dem Chromosom der Mutter und welche auf dem des Vaters liegen. Der Chip selbst liefert diese Information nicht.

  2. Klassifizierung: Jedes Chromosom wird in kurze Abschnitte mit rund 300 Markern zerlegt. Ein lernfähiges Klassifikationsverfahren prüft für jeden Abschnitt, welcher Referenzpopulation er am ähnlichsten ist.

  3. Glättung: Ein statistisches Modell korrigiert Ausreißer und berechnet für jeden Abschnitt Wahrscheinlichkeiten.

  4. Zusammenfassung: Die Längen aller zugeordneten Abschnitte werden addiert. Daraus ergeben sich Ihre Prozentwerte.


Ein Ergebnis von 40 Prozent Großbritannien bedeutet also nicht, dass Sie „zu 40 Prozent Brite“ sind. Es heißt, dass rund 40 Prozent Ihrer DNA-Abschnitte den britischen Referenzgruppen am stärksten ähneln.


Nicht jeder Abschnitt lässt sich eindeutig zuordnen. 23andMe zeigt als Beispiel einen europäischen Abschnitt, der mit 50 bis 60 Prozent Wahrscheinlichkeit britisch-irisch ist, aber ebenso italienisch, iberisch oder französisch-deutsch sein könnte. AncestryDNA gibt zu jeder Region eine Spannweite an. Schließt sie null ein, tragen Sie möglicherweise gar keine DNA aus dieser Region.


Der DNA-Chip- Hybridisierung und Farbsignale

Warum deutsche DNA britischen Referenzgruppen ähneln kann


Dass Deutschland in meinem Ergebnis fehlte, ist weniger rätselhaft, als es zunächst wirkte. Zwei Gründe spielen zusammen.


Zum einen überlappen sich benachbarte Populationen genetisch. 23andMe räumt ein, dass sich die meisten Bevölkerungen auf Länderebene mehr oder weniger stark überschneiden. Deutlich abgrenzen lassen sich vor allem isolierte Gruppen wie die Finnen.


Zum anderen gibt es einen historischen Grund. Eine 2022 in der Fachzeitschrift Nature veröffentlichte Studie hat das Erbgut von 460 Menschen aus dem mittelalterlichen Nordwesteuropa analysiert, darunter 278 aus England. Beteiligt war unter anderem das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig. Sie belegt, wie stark die angelsächsische Einwanderung den englischen Genpool geprägt hat: Die untersuchten Personen aus Ostengland gingen zu bis zu 76 Prozent auf Vorfahren aus der kontinentalen Nordseeregion zurück. Diese Abstammung ist eng mit den frühmittelalterlichen und heutigen Bewohnern Norddeutschlands und Dänemarks verwandt. Bei heutigen Engländern liegt ihr Anteil je nach Region zwischen 25 und 47 Prozent.


Ein Teil des englischen Erbguts gleicht also dem norddeutschen. Ob das mein persönliches Ergebnis vollständig erklärt, lässt sich daraus nicht ableiten. Die Studie zeigt aber, warum die Grenze zwischen „deutsch“ und „britisch“ für einen Algorithmus viel unschärfer ist als auf der Landkarte.


Warum sich Ihr Ergebnis mit der Zeit ändern kann


Ihre DNA bleibt ein Leben lang dieselbe, Ihre Herkunftsschätzung nicht unbedingt. Die Anbieter erweitern ihre Referenzdaten, verbessern ihre Algorithmen und rechnen vorhandene Proben neu durch. Eine neue Probe brauchen Sie dafür nicht.

Ein aktuelles Beispiel liefert AncestryDNA. Mit dem Update 2026 wuchs das Referenzpanel von 185.000 auf über 295.000 Personen, die Zahl der Regionen stieg von 146 auf 302. Für Kunden bedeutet das neue Regionen und verschobene Prozentwerte. Kleine Anteile können ganz verschwinden, weil sich Nachbarregionen nun besser trennen lassen. Die vorherige Version bleibt 90 Tage lang abrufbar.


Ein großer Teil der Referenzdaten stammt von den Kunden selbst. Bei 23andMe stellen Teilnehmer, die der Forschung zugestimmt haben, den Löwenanteil. Bei AncestryDNA kommen die meisten Referenzproben aus der eigenen Kundendatenbank. Freiwillig bleibt die Forschungsteilnahme trotzdem: AncestryDNA fragt die Einwilligung bei der Registrierung gesondert ab, und Ihre Entscheidung hat keinen Einfluss auf Ihre Ergebnisse.


Rohdaten: Was in der Datei steckt


Viele Anbieter bieten an, die sogenannten Rohdaten herunterzuladen. Die Datei listet für jeden gemessenen Marker die Kennung, das Chromosom, die Position und die beiden Bausteine, die Sie dort tragen, etwa A/G. Bei AncestryDNA sind das rund 700.000 Marker. Gemessen an etwa 3 Milliarden Bausteinen pro Chromosomensatz ist das weniger als ein Promille des Erbguts.


Eines verrät die Datei nicht: welcher der beiden Bausteine von der Mutter und welcher vom Vater stammt. Fachleute sprechen von „ungephasten“ Daten. Diese Zuordnung schätzen die Anbieter erst in ihrer eigenen Auswertung.

Behandeln Sie die Datei wie ein vertrauliches Dokument. Wer sie bei Drittanbietern hochlädt, gibt Informationen weiter, die zum Teil auch Ihre Blutsverwandten betreffen.


Was ein DNA-Herkunftstest leisten kann und was nicht


Ein Herkunftstest liefert keine endgültige Wahrheit über Ihre Vorfahren. Er liefert eine Schätzung, die auf genetischen Ähnlichkeiten beruht und auf den Referenzdaten, die zum Zeitpunkt der Analyse vorliegen.


Auf grober Ebene ist diese Schätzung sehr zuverlässig. Stuft das Verfahren von 23andMe einen Abschnitt als europäisch ein, stimmt das in den eigenen Validierungstests in 99 Prozent der Fälle. Je feiner die Unterteilung, desto größer die Unsicherheit: Für die Kategorie „English“ liegt dieser Wert bei 88 Prozent, für „French“ bei 86 Prozent.


Hinzu kommt, dass jeder Anbieter mit eigenen Referenzdaten und Verfahren rechnet. Die Stiftung Warentest hat im April 2025 fünf Portale verglichen, nämlich Ancestry, MyHeritage, 23andMe, FamilyTreeDNA und LivingDNA. Sie ging dabei unter anderem der Frage nach, warum die Ergebnisse je nach Anbieter unterschiedlich ausfallen. Ihr Befund: „Nicht alle Anbieter halten, was sie versprechen.“ Die Tests kosteten je nach Anbieter und Saison zwischen 33 und 91 Euro.


Eine Stärke hat der Test unabhängig von den Prozentwerten: den DNA-Abgleich mit anderen Kunden. Er funktioniert getrennt von der Herkunftsschätzung, ein Regionen-Update bei Ancestry verändert Ihre DNA-Matches nicht. Wie Sie damit gezielt suchen, zeigt unser Leitfaden Unbekannte Verwandte mit einem DNA-Test finden.

Was ein Herkunftstest nicht kann: Nationalität, kulturelle Identität oder Familiengeschichte ersetzen. Selbst Ancestry betont, dass die DNA nur ein Element eines viel größeren Bildes ist.


Worauf Sie vor und nach dem Test achten sollten


Wer seine Herkunft per DNA-Test erforschen will, sollte das Ergebnis als Ausgangspunkt verstehen, nicht als Urteil. Vier Punkte helfen dabei:

  • Referenzdaten prüfen: Achten Sie darauf, wie fein ein Anbieter Mitteleuropa unterteilt. 23andMe unterscheidet etwa „Dutch & Northern German“, „Belgian, Rhinelander & Southern Dutch“, „Swiss, Southwestern German & Western Austrian“ und „Austrian & Southern German“. Für Menschen mit deutschen Wurzeln ist eine solche Auflösung aussagekräftiger als eine einzige Großregion.

  • Spannweiten lesen: Ein einzelner Prozentwert wirkt präziser, als er ist. Werfen Sie immer einen Blick auf die angegebenen Bandbreiten.

  • Einwilligungen bewusst setzen: Forschungsteilnahme und Aufbewahrung der Probe sind bei AncestryDNA freiwillig. Entscheiden Sie darüber, bevor Sie die Probe einsenden.

  • Mit Unterlagen abgleichen: Kirchenbücher, Standesamtsregister und Familiendokumente bleiben die Grundlage der Ahnenforschung. Die DNA ergänzt sie, ersetzt sie aber nicht.


Wenn Sie Ihre eigene Herkunft analysieren lassen möchten, finden Sie Ablauf und Leistungen auf unserer Seite zum DNA-Herkunftstest.


Häufige Fragen zum DNA-Herkunftstest


Gilt das Gendiagnostikgesetz auch für Herkunftstests?

Das Gendiagnostikgesetz (GenDG) gilt laut § 2 für genetische Untersuchungen zu medizinischen Zwecken, zur Klärung der Abstammung (also etwa einer Vaterschaft) sowie im Versicherungsbereich und im Arbeitsleben. Reine Herkunftsanalysen für die Ahnenforschung nennt das Gesetz nicht ausdrücklich. Geschützt sind Ihre Daten trotzdem: Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zählt genetische Daten in Art. 9 zu den besonderen Kategorien personenbezogener Daten. Ihre Verarbeitung ist grundsätzlich untersagt und nur ausnahmsweise erlaubt, etwa mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung.


Warum haben Geschwister unterschiedliche Herkunftsergebnisse?

Jedes Kind erbt die Hälfte seiner DNA von jedem Elternteil, und welche Hälfte, entscheidet der Zufall. Geschwister tragen deshalb unterschiedliche Ausschnitte der elterlichen DNA und können verschiedene Regionen oder Prozentwerte erhalten. Identische Ergebnisse sind nur bei eineiigen Zwillingen zu erwarten.


Wie weit in die Vergangenheit blickt ein Herkunftstest?

Die Referenzdaten von 23andMe sollen Bevölkerungen abbilden, wie sie vor dem Zeitalter interkontinentaler Reisen und Wanderungen bestanden, also vor mindestens rund 500 Jahren. Je nach Weltregion können die Ergebnisse auch einen deutlich längeren Zeitraum widerspiegeln. Einzelne Vorfahren benennt die Herkunftsschätzung nicht.


Wie lange dauert es bis zum Ergebnis?

Das hängt vom Anbieter ab. MyHeritage nennt drei bis vier Wochen. AncestryDNA liefert die Ergebnisse in den meisten Fällen innerhalb von sechs Wochen ab Eingang der Probe im Labor, bei Priority-Bearbeitung innerhalb von vier Wochen. Hinzu kommen jeweils die Versandzeiten.


Was passiert mit meinen DNA-Daten, wenn ein Anbieter verkauft wird?

Der Fall 23andMe zeigt, dass diese Frage nicht theoretisch ist. Das Unternehmen meldete im März 2025 Insolvenz an. Im Juli 2025 übernahm das gemeinnützige TTAM Research Institute unter Leitung der Mitgründerin Anne Wojcicki den Testdienst und den Forschungsbereich für 305 Millionen US-Dollar. TTAM sicherte zu, dass Kunden ihre Daten weiterhin löschen und ihre Forschungseinwilligung ändern können. Prüfen Sie deshalb schon vor dem Kauf, wie Sie Daten und Probe löschen lassen können.

 
 
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